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Tomie: Unlimited (Zombie Girl)

Handlung:
Tsukiko fotografiert gerne, steht aber immer im Schatten ihrer Schwester Tomie. Als diese dann bei einem fiese Unfall stirbt löst das bei dem Mädchen schlimme Albträume aus. Ein Jahr später, genau an Tomies 18. Geburtstag steht die Tote ganz lebendig vor der Tür und klingelt. Freudig nehmen die Eltern die Wiederauferstandene auf und leben so als wäre nichts geschehen. Doch schon bald werden Tsukikos Albträume grausame Realität...

Meinung:
"Tomie: Unlimited" oder "Zombie Girl" wie er in Deutschland heissen wird. Ist ein ziemlich wirrer und, für japanische Verhältnisse, sogar recht blutleerer Horror-Streifen. Die CGI-Effekte waren auch nicht sonderlich zeitgemäss. Trotz einiger netter Einfälle war der Film, für mich, nicht sonderlich der Bringer.

Wertung:
4/10

IMDB
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Yakuza Weapon

Handlung:
Nach vier Jahren im Ausland kehrt Shozo nach Japan zurück um seinen getöteten Yakuza-Boss zu rächen. Doch der Kampf gegen den Verräter Kurawaki läuft für beide nicht so optimal: Sie nehmen sich dabei übel auseinander. Shozo erwacht in einem Geheimlabor und entdeckt, dass er ein wenig "optimiert" wurde: Ein Arm wurde durch eine M61 ersetzte und ein verloren gegangener Fuß durch einen Raketenwerfer. Shozo ist also bereit für die nächste Runde. Aber auch sein Widersacher hat aufgerüstet...

Meinung:
"Yakuza Weapon" ist ein abgefahrener Action-Trasher, der immer noch einen drauf setzte, wenn man denkt mehr geht nicht mehr. Er spart dabei auch nicht mit ordentlich Splatter und Gore, nur leider ist das meiste davon aus der CGI-Konserver und sieht entsprechende aus. Die Story ist, erwartungsgemäß wirr und mutet an als wurde sie von ein paar Schimpansen auf Drogen geschrieben. Aber mal ehrlich, das ist doch genau das was man von so einem Film erwartet, daher: Für Fans wirklich sehenswert und kurzweilig.

Wertung:
6.5/10

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Rage

Handlung:
Nichts ahnend fährt er aus der Vorstadt in die City. Ein kurzer, seltsamer Moment mit einem Motorradfahrer auf dem Parkplatz, aber er denkt sich nichts dabei. Doch dann, als er wieder ins Auto steigt begegnet er wieder diesem Motorrad und seinem Fahrer. Der Rest des Tages entwickelt sich zu einem Katz und Maus spiel mit dem seltsamen Typen. Erst wird nur ausgebremst und provoziert, dann muss der Lack leiden, aber wie grausam sich alles zu spitzen wird kann unser Freund noch nicht erahnen...

Meinung:
"Rage" ist eine Hommage an den Spielberg Klassiker "Duell" und ein gelungener dazu. Man kann sehr gut spüren wie die Situation immer mehr aus dem Ruder gerät und sich immer weiter hoch schaukelt. Gut, gegen Schluss wäre wohl etwas weniger mehr gewesen aber so blieb der Film sehr konsequent und dreht die Gewaltschraube immer fester zu. Unterm Strich haben wir also einen recht spannenden Film für dessen Finale man aber wohl doch einen etwas kräftigeren Magen haben sollte.

Wertung:
6.5/10

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Some guy who kills people

Handlung:
Ken Boyd wurde gerade aus dem Irrenhaus entlassen, wohnt wieder bei seiner Mutter und jobbt als Eiscremeverkäufer und Burgerbrater. Schon bald beginnt eine seltsame Mordserie, die offenbar Leute auf dem Kieker hat, die dazu beigetragen haben, dass Ken in die Klapse kam. Doch das ist nur eine Sache. Ken findet ausserdem heraus, dass er eine Tochter hat und beginnt langsam damit seine Vaterrolle aus zu bauen. Dumm nur, dass der Sheriff, der seine Mutter datet ihn in verdacht hat der Mörder zu sein.

Meinung:
Bisher war Regisseur Jack Perez eher für solche "Perlen" wie "Mega Shark vs Giant Octopus" bekannt. Aber nun hat er tatsächlich eine Richtige Perle auf die Leinwand gezaubert. Die Geschichte mit ihren Verwicklungen wird wirklich mit viel Humor und nicht zu wenig Blut erzählt. Hat dabei ein ordentliches Tempo drauf und macht Spaß. Klar ist es immer noch ein kleiner B-Movie aber die Präsentation und die Darsteller können überzeugen. Ich kann euch also ruhig ans Herz legen diesen Film mal an zu sehen.

Wertung:
7/10

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Savage Love

Handlung:
Ein paar Kumpels haben mal wieder etwas Druck und brauchen was zum Ficken. Also gehts ab aufs Land, da gibts einen neuen Billigpuff den man mal auschecken kann. Aber wie jedes Billigangebot hat auch dieses einen Haken: Das Personal setzt sich aus Dämonen zusammen, denen nach Frischfleisch ist.

Leider gibt es noch keinen Trailer, sorry. :-(

Meinung:
Ja, "From Dusk Till Dawn" lässt grüßen. Natürlich erreicht der Film nicht die Qualität seinen Vorbildes, aber Robert Rodriguez hatte damals sicher auch mehr Budget als Herr Ittenbach. Wie auch "Legend of Hell" habe ich eine noch nicht ganz fertige Version gesehen. Laut dem Regisseur muss er noch mal ran und gut 10 Minuten Material nachdrehen, da ihm einige Szenen beim Ausspielen kaputt gingen. Aber egal, für mich fühlte sich der Film schon vollständig genug an. Geboten wird eine total überdrehte und sich nie ganz ernst nehmende Splatter-Sause der ganz ganz blutigen Art. Schön, dass Ittenbach immer noch zum guten alten Eimer sowie Latex und Gekröse statt zum Rechner greift um seine Schlachtplatte auf Film zu bannen. Das macht, in meinen Augen, sehr viel aus. Wer mal wieder eine Low-Budget-Splatterparty sehen will, der sollte sich den Film ruhig mal geben.

Wertung:
6/10

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Red Tears

Handlung:
Während Polizist Tetsuo versucht eine Serie bizarrer Mordfälle aufzuklären trifft er auf einem geheimnisvolle aber anziehende Fremde. Durch sie findet er eine Spur, die ihm Dinge offenbart, die er besser nie herausgefunden hätte...

Meinung:
"Red Tears" ist typische Japano-Horror-Splatter-Kost. Bietet einige nette Effekte fürs Auge und würzt das ganze auch noch mit Martial-Arts-Action. Viel darüber schreiben brauche ich wohl eher nicht. Es ist halt solide Standardkost ohne irgendwo herausragend zu sein. Für einen netten Abend reicht es aber.

Wertung:
5.5/10

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Hora

Handlung:
Rikke muss langsam mal ihr neues Buch fertig schreiben. Zu diesem Zweck zieht sie sich in ein kleines Haus auf dem Lande in der nähe eines Dorfes zurück. Doch, wie das halt immer so ist, hat das hübsche Ding da nicht wirklich ihre Ruhe. Schon bald tauchen ein paar Typen auf, die etwas "Spaß" haben wollen. Diese vergewaltigen Rikke und lassen sie dann zurück. Dumm nur, dass diese dann den Spieß umdreht und die Kerle dumm genug sind sich darauf ein zu lassen...

Meinung:
So wirklich meins ist ja diese Thematik nicht so ganz, der Film ist da auch recht explizit. Trotzdem ist er ein solider Revenge-Movie, der aber etwas braucht um in fahrt zu kommen. Geht es dann aber richtig los wird er schon recht fies und konsequent, sicher nichts für schwache Mägen. "Hora" ist somit ein recht solider Genre-Beitrag, der aber sicher nicht hervor sticht.

Wertung:
5.5/10

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Patient 17

Handlung:
Die beiden Medizinstudenten Sam und Gaby sollen bei der psychologischen Befragungen einer Patientin mitarbeiten und somit zur Aufklärung eines damit verbundenen Kriminalfalls beitragen. Doch schon bald stoßen sie an ihre eigenen psychischen Grenzen...

Meinung:
"Patient 17" ist ein sehr ruhiger Psychothriller, der seine Athomsphäre sehr stark aus den Gesprächen zwischen den Ärzten und der Patientin zieht. Recht spannend spielt er mit der Wahrnehmung des Zuschauers und versucht ihn auch mal auf eine andere Spur zu führen, denn manche Dinge können nicht einfach so sein wie sie scheinen... Dieses Konzept funktioniert auch recht gut und weiß den Zuschauer damit gut zu beschäftigen.

Wertung:
7/10

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Legend of Hell

Handlung:
Der Tod ist nicht immer das Ende. Vier Seelen, von Menschen, die in unterschiedlichen Zeitaltern starben finden zusammen um auf eine Reise zu gehen und zu verhindern, dass sich die Tore zur Hölle wieder öffnen, doch werden sie rechtzeitig eintreffen, um es zu verhindern?

Meinung:
Erstmal vorne weg: Ich habe eine Vorab-Version gesehen. Laut Regisseur Olaf Ittenbach war es noch nicht der finale Cut. Aber ich denke, dass sich an dem Film grundsätzlich nicht mehr viel ändern wird. Bisher waren Filme von Ittenbach für mich immer recht unterhaltsame, anspruchslose Low-Budget-Slasher. Mit "Legend from Hell" wollte er nun andere Wege beschreiten: Eine große, komplexe und epische Story sowie wesentliche teurere Special Effects. Ganz erreicht hat er sein Ziel aber nicht. Leider wird die Story viel zu verworren erzählt, der Zuschauer hat fast keine Orientierungspunkte um die Geschehnisse gut nachvollziehen zu können. Dies nimmt dem Film sehr viel an Drive und man denkt sich etwas zu oft "was soll denn der wirre Mist?". Am Schluss hat man zwar eine grobe Ahnung was die gesteckten Ziele waren aber keine Idee wie man da hätte hinkommen sollen, schade dass sich Ittenbach so verzettelt hat, im Grunde ist die Idee nicht die schlechteste, nur leider eben nicht gut umgesetzt.

Wertung:
3/10

IDMB
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Zombies from outer Space

Handlung:
Die 50er Jahre, ein Bayerisches Dorf, eine US-Kaserne. Eigentlich eine ganz lauschige Gegend in der die junge und hübsche Bauerstochter Maria Lebt und ihr Gemüse ausfährt. Doch dann wird die Idylle jäh gestört als die junge Dame eine Frauenleiche im Wald findet. Damit aber nicht genug tauchen immer wieder seltsame Kornkreise auf und um den ganzen noch die Krone aufzusetzen wandeln bald verwesende Außerirdische über die Felder...

Meinung:
Auch vor dem Horror-Genre macht, anscheinend, die gerade grassierende Heimatfilmwelle keinen Halt. Lieblosigkeit kann man dem Film auch definitiv nicht unterstellen. Greift er doch gewitzt und mit schönen Details die Filmära der 50er auf und verbindet zwei der damaligen beliebten Genres miteinander. Die Darsteller sind Sympathisch und passen in ihre Rollen. Dass es ab und an zu etwas Overacting kommt empfand ich weitgehend nicht als schlimm. Leider hinkt die Story aber an manchen Stellen doch etwas zu stark. Kann sich aber immer wieder durch gute und skurille Einfälle retten. Schliesslich muss man ja auch immer im Kopf behalten, dass dieser Film eher eine Hobby- als eine Profiproduktion ist und dafür hat sich das Team wirklich gut geschlagen und mir eine unterhaltsame Zeit beschert.

Wertung:
6.5/10

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16. Weekend of Fear 2012

Auch dieses Jahr war ich wieder auf dem Weekend of Fear und haben mir zwei Nächte lang Filme aus den  Bereichen Horror, Fantasy, SciFi, Thriller und anderen eher düsteren und Obskuren Genres angesehen.

Der Eröffnungsfilm "Zombies from Outer Space" wurde vom Saal gefeiert. Die Mischung aus Sci-Fi-Zombiefilm und 50er Jahre Heimatfilm kam wirklich gut an, trotz erzählerischer Schwächen haben sich die 3 Jahre Produktionszeit für die Macher sicher gelohnt.

"Legend form Hell", einer der neuen Filme von Splatterpapst Olaf Ittenbach, die auf dem Festival gezeigt wurden. War eher so naja. Dies lag vorallem an der recht komplizierten Story, die erzählerisch leider nicht gerade übersichtlich präsentiert wurde. So ganz erschliesst sich mir der Fan-Kult um Herrn Ittenbach eh nicht, aber vielleicht liegt es ja nicht an seinen Filmen sondern an seinem Werdegang und seinem Umgang mit den Fans und anderen Filmemachern, die aus Spaß an der Sache und eher als Hobby Filme drehen. Er hilft ja schon recht oft und aktiv bei anderen Produktionen aus.

Danach gabe es "Patient 17" ein sehr ruhiger Psychothriller, für mich einer der sehenswertesten Filme an diesem Abend.

Darauf folgte genau das Gegenteil: Der dänische Beitrag "Hora" als Deutschland-Premiere, fieses Revenge-Zeug, braucht leider etwas um in fahrt zu kommen. Dann geht er aber schon recht hart zur Sache. So ganz ist das ja nicht mein Ding, kann man sich aber ansehen.

Zum Abschluss ging es noch nach Japan, ebenfalls als Deutschland-Premiere: "Red Tears" unterhaltsame, typisch japanische Splatter-Action, kann man um die Zeit schon mal mitnehmen.

Nach, natürlich, zu wenig Schlaf fand ich mich dann für die Zweite Nacht im Kino ein.

Dieses mal gab es zum Einstieg die Welt-Premiere von "Savage Love" (ja, schon wieder Ittenbach). Allerdings war die Fassung noch nicht final, gut 10 Minuten müssen nachgedreht werden. Allerdings ist dieser Film wesentlich besser als "Legend from Hell" vom Vortag, was sicher auch am recht einfach gehaltenen "Plot" liegt, aber lieber gute gesplattert als schlecht erzählt.

Danach gab es für mich die Deutschland-Premiere von "Some Guy Who Kills People" ein wirklich sehr unterhaltsamer Slasher mit der richtigen Mischung aus Blut und Humor. 

Eigentlich hätte noch ein dritter Film von Ittenbach Premiere feiern sollen, doch wurde "Familienradgeber 3" nicht mehr fertig, so rutschte "Rage" nach. Eine wirklich gute Hommage an Spielbergs "Duell". Es gab zwar die eine oder andere Sache, die ich weggelassen hätte, aber im großen und ganzen war es ein wirklich spannender Film.

Danach gab es Japan-Kino im Doppelpack: "Yakuza Weapon" war ein absolut abgedrehter Actioneer im Stile von "Machine Girl". Danach gab es noch "Tomie: Unlimited" der hierzulande als "Zombie Girl" erscheinen wird. Dieser war mir aber viel zu wirr und blutleer.

Und damit hatte ich es dann auch geschafft und das Weekend of Fear 2012 war abgeschlossen. Bis auf ein paar nervige Technik-Fuckups: Die Digitalprojektion war das gesamte Festival über nicht richtig eingestellt und zu dunkel, so dass das Bild sehr schnell absoff und man nicht viel erkannte wenn es dunkler wurde sowie die blamable Leistung, dass mitten im Film Java auf die Idee kam nun ein Update einspielen zu wollen. Klappte es, dieses Jahr, erstaunlich gut, selbst die Zeitpläne wurden eingehalten.

Was wohl den kompletten Saal bei "Savage Love" so richtig derbe abnervte: Ittenbach hatte einen "Darsteller" aus "Savage Love" dabei. Der Typ war eher Statist mit Sprechrolle, war aber der Meinung er müsste sich hier durch herum gröhlen selbst feiern. Der Pfosten hielt erst nach 15 Minutem im Film seine Schnauze als ihn der Saal ein "HALT ENDLICH DEINE DUMME FRESSE, WICHSER!!!!" entgegen brüllte. Sowas braucht man echt nicht, verdammter Idiot.

Natürlich darf bei einem Filmfestival eines nicht Fehlen: Ein Preis. Dieser ist auf dem WoF ein Publikumspreis, welcher in den Kategorien Lang- und Kurzfilm vergeben wird. Die trophäe ist ein 2kg schwere Gummibär und hört auf den Namen "Glibb". Dieses Jahr gab es ein knappes Kopf an Kopf rennen.

Der Gewinner in der Kategorie Langfilm ist: "A day of Violence", ganz knapp dahinter auf dem zweiten Platz: "Zombies from Outer Space".

Die Kategorie Kurzfilm hat der wirklich super unterhaltsame Film "Banana Mother Fucker" für sich beanspruchen können, auch hier wieder dicht gefolgt von dem deutschen Beitrag "Der Glibb".

Aber ja, ich freue mich schon aufs Nächste Jahr.
Auf die gesehen Filme will ich noch, in gewohnter Form im Detail eingehen, man verzeihe mir meinen, derzeitigen Zeitmangel. Leider sind meine Fotos nicht wirklich was geworden, ich wollte mir etwas schlepperei ersparen und dachte mir, dass die Handykamere und etwas nachbearbieten schon reichen würden, tja, falsch gedacht, nächstes mal nehme ich die Große mit.
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Weekend of Fear 2011 - Tag 1

Es kann los gehen.
Es kann los gehen.
Schon zum 15. mal findet in Erlangen in den Sälen des Manhatten Kinos das "Weekend of Fear" statt. Dieses internationale Filmfestival widmet sich den Filmen aus der Ecke Horror, Thriller, Science Fiction und Obskures. Also all jenem was der eine oder andere als "kranker Scheiss" bezeichnen würde. Das Festival geht über zwei Nächte mit jeweils vier Screenings auf zwei der Drei Leinwände des Kinos. Da das Festival einen gewissen internationalen Ruf genießt sind zu vielen Aufführungen auch die Macher da und beantworten gerne Fragen nach den Filmen. Ebenso kommt man hier sehr oft in den Genuss von Premieren. Da Festivals rechtlich gesehen einen Sonderstatus besitzen dürfen hier auch Filme gezeigt werde, die noch keine offizielle Altersfreigabe erhalten haben, somit sind alle Versionen unzensiert. Ab und an bedeutet dies auch, dass es, vielleicht, die einzige Gelegenheit ist diesen Film völlig ungeschnitten sehen zu können. Beispielsweise stellte Peter Jackson 1992 seinen Film "Braindead" dem deutschen Publikum auf diesem Festival vor. Dies war auch die einzige, mir bekannte, Vorstellung in Deutschland in der der Film komplett ungekürzt lief.

Aber nun zum gestrigen Abend. Ich habe die ganze Nacht fleissig in mein kleines Notizbüchlein geschrieben und sozusagen offline live mit gebloggt.

19:55 Uhr 

Einlass zu "Auschwitz" von Uwe Boll. Habe etwas Magengrummeln weil ich nicht sicher bin, ob es gut ist dass sich Boll an diesen Stoff wagt. Habe eh ein etwas ambivalentes verhältnis zu ihm: Auf der einen Seite stehen da, die vielen auch bekannten und verhasseten Videospiel Verfilmungen, auf der anderen Seite aber auch der Wirklich gute Film "Siegburg" und die guten Eindrücke des 15 Minütigen Rohschnitt-Previews zu "Darfur" bei seinem letzten Besuch in Erlangen. Allerdings stehen die beiden Film von Boll an diesem Abend eh unter keinem guten Stern. Zum einen gibt es schon an der Kasse den Hinweis, dass sowohl "Auschwitz" als auch "Bloodrayne - The third Reich" wegen Problemen mit dem Mastering in einer unfertigen Presseversion gezeigt werden in der Einblendungen fehlen und Timecodes mitlaufen werden. Zum Anderen ist Uwe Boll kurzfristig erkrankt und kann nicht hier sein, gerade im Hinblick auf den ersten Film sehr schade, die Diskussion danach hätte mich interessiert. "Blood Rayne" juckt mich dafür so gar nicht.

Im Saal sehe ich viele bekannte Gesichter aber die Grüppchenbildung überwiegt, jeder bleibt eher unter sich. Mache mich bis zum Start des Films an meine Abendplanung.

Als Vorfilm gibt es "1000 Gramm" optisch und inhaltlich ungewöhnlich und anstrengend. Ein Teil der Crew aus Hamburg ist da, Diskussion nach dem Film ist interessant. Als nächstes Folgt dann auch schon "Auschwitz".

22:15 Uhr

Kurzes Fazit zu Auschwitz, zu den Langfilmen kommen noch gesonderte Artikel. Er ist eine gute Dokumentation, sehr krass, geht nahe, weder reisserisch noch zu provokant. Finde Boll hat das richtige Maß getroffen. Schade, dass er nicht da war um noch etwas zu diskutieren.

Als nächsten steht für mich der serbische Film "Leben und sterben einer Pronobande" auf dem Plan, davor gibt den Vorfilm "Brutal Relax".

00:30 Uhr

Wir liegen perfekt im Zeitplan, immerhin etwas gutes, dass Boll nicht da sein konnte. "Brutal Relax" war ein übelst böser Schlachtschüssel-Brüller, bin aus dem Lachen nicht mehr rausgekommen. "Leben und sterben einer Pronobande" war der krasser Kontrast dazu, atmosphärisch, extrem, schonungslos und sehenswert. Es geht fast nahtlos mit dem nächsten Block weiter.

02:50 Uhr

Mit "Tropezones" gleich den Nächsten Kurzfilm zum weglachen gesehen. Danach eine Hommage an das Slasher-Kino der 70er mit dem Film "The Super" gerade der Hauptdarsteller war das absolute Highlight.

Zwischenfazit: Alles ganz nett soweit, allerdings noch keine richtige Offenbarung dabei.

04:45 Uhr 

Gerade "La Isla" gesehen. Ambitioniertes Hobby-Projekt von ein paar Leuten aus Frankfurt am Main. Leider viele Ungereimtheiten in der Erzählstruktur, diverse Fehler im Sounddesign, die etwas die Atmosphäre killen. Man sieht aber dass definitiv potential vorhanden ist.

Weiter geht es mit dem Kurzfilm "Not quiet Tarantino" und einem Klassiker von 1972 "Thriller - They Call Her One Eye", der auch schon Tarantion selbst beeinflusst haben soll.

06:45 Uhr 

Der Kurzfilm war unterhaltsam, aber hätte noch etwas drauflegen müssen verglichen mit den anderen. Passend zum Hauptfilm gab es noch einen schrägen Faketrailer, dummerweise habe ich den Titel vergessen. Der Hauptfilm selbst war interessant, aber sehr langatmig erzählt, trotzdem sehenswert.

Schleiche nun in der aufgehend Sonne nach Hause und hole mir etwas Schlaf ab. 

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