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#52Games - Natur

Jede Woche gibt es bei ZockWorkOrange ein Stichwort zu dem jeder der Teilnehmer etwas in seinem Blog schreiben soll. Als zusätzlichen Challenge habe ich mir nun vorgenommen jede Woche auch ein passendes Bild einzustellen, mal sehen ob das klappt, noch bin ich guter Dinge. ;-)

Schwingen wir uns doch mal in die Zeitmaschine unserer Wahl und drehen die Zeit zurück. Vorbei an dem noch nicht so lange erschienem Spiel "Dust" bewegen wir uns in der weiter zurück. Wenn Peter Molyneux mit seinem Spiel "Black & White" auftaucht schwingen wir uns auf seine Karriere ein und verfolgen den Faden weiter bis in das Jahr 1989 als er den Grundstein für sein Studio "Bullfrog Productions" legte.

Der eine oder andere Leser wird es schon an den genannten Spielen erkannt haben auf welches ich hinaus will. Es kann nur eines sein "Populous", das Erstlingswerk dieser Speielschmiede, die uns in den 90ern Perlen wie "Syndicate", "Magic Carpet" oder "Dungeon Keeper" brachte. Damals hielt man Molyneux noch für einen Entwickler, der seine fantastischen Spielideen auch noch umsetzten konnte. Inzwichen, hat er leider, eher den Ruf eines digitalen, verspielten Schaumschlägers mit großen Ideen deren Umsetzung aber meist nie so recht gelingen wollte.

Aber zurück zu "Populous" dort übernahm man die Rolle eines Gottes, der seinem Volk Ruhm und Wachstum und den Anhängern anderer Götter Tot und Vernichtung bringt. Viel interaktion mit den eigenen Gläubigen war nicht nötig, aber wozu auch? Micromanagement ist was für König und andere Despoten. Götter jedoch agieren in viel größeren Dimensionen: Der Spieler konnte Land entweder anheben oder absenken bis nur noch Wasser zum vorschein kam. Je mehr plane Fläche zur Verfügung steht umso größer bauten die Anhänger ihre Häuser, umso mehr Mana gab es zurück an den Allmächtigen und umso stärker wurde diese Glaubensgemeinschaft.

Danke dem Zufluss von Mana welches die unterstützten Jünger zurück sandten war es aber auch möglich sehr offensiv gegen die Konkurrenz vorzugehen so konnte man Naturkatastrophen vom Stapel lassen oder, wenn man sich stark genug fühlte, Armageddon auslösen und die beiden Völker gegneinander in die letzte Schlacht hetzten.

Diese Manipulieren der Umgebung, das Spielen mit Naturgewalten und das agieren aus der Perspektive eines Gottes hatte uns damals viele Wochenende um den heimischen Bildschirm geschart. Auch heute noch finde ich das Spielprinzip, so einfach es uns jetzt auch erscheinen würde, reizvoll und unterhaltsam, schade, dass es, die schon anfangs erwähnten, Spiele, die in diese Fussstapfen treten wollten, nicht so ganz überzeugen konnten.

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